Bereits am Freitag, den 29. Mai 2026 machte sich eine kleine Auswahl gemeinsam auf den Weg nach Erfurt zum 27. Internationalen Thüringer Messe-Cup 2026. Anreise, Akkreditierung / Anmeldung in der Wettkampfhalle, Eichecken im Hotel. Nach dem geselligen Abendessen im Cafe Del Sol gab es noch einen durchaus notwendigen kleinen Spaziergang zurück zum Hotel.
Den Anfang am Samstag machte Mathis in der Gewichtsklasse bis 66 kg mit 31 Teilnehmern. Gegen einen starken Gegner aus Thüringen gelang der Griff anfangs noch sehr gut. Im weiteren Kampfverlauf nutzte der Gegner eine kleine Nachlässigkeit für einen O-soto-gari gnadenlos aus und der Kampf ging verloren. Da es der Thüringer leider nicht bis ins Halbfinale schaffte, blieb es in diesem Kampfmodus der einzige Kampf.
Im zweiten Block ging Liam in der Gewichtsklasse bis 73 kg auf die Matte. Bei 22 Teilnehmern gab es zuerst ein Freilos und dann die Begegnung gegen einen ihm bekannten Sportler vom UJKC. Beide schenkten sich lange nichts. Im harten Griffkampf wurde gut gearbeitet ehe der Kampf im Boden durch eine Armhebelkombination verloren ging. Auch hier blieb es leider beim einzigen Kampf ohne Trostrunde.
Im dritten Block hatte Tobias in der Gewichtsklasse über 73 kg bei ebenfalls 22 Startern zuerst ein Freilos und dann einen Gegner aus Baden-Württemberg. Hier nutzte Tobi sehr gut die Bewegungsrichtung des Gegners für einen schönen Harai-goshi. Ippon und somit der erste Sieg. Im zweiten Kampf ging es gegen den späteren Turniersieger aus Berlin. Dieser nutzte geschickt und schnell Tobis Auslage sowie Bewegungsrichtung für eine Selbstfall- bzw. Opfertechnik. In der Trostrunde gelang es seinem Gegner aus NRW zu schnell in den Nahkampf zu gelangen. Auch dieser Kampf ging durch eine Ma-sutemi-waza verloren.
Ausnahmslos starke Gegner und ebenso starke Ansätze bzw. Auftritte der drei Babelsberger auf diesem int. Turnier. Gemessen an dem Leistungsstärke-Niveau, welches für uns deutlich höher war als gewöhnlich.
Abwechslung und Erholung gab es am Nachmittag beim Grillen mit und bei ehemaligen Trainingspartnern = Freunden aus Bernau. Bei Spiel und Spaß wurde der Tag verarbeitet.
Am Sonntag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück im Hotel weiter nach Jena. Unter der Leitung vom Bundestrainer Juan Ignacio Cuneo nutzten die drei Babelsberger die Möglichkeit zum gemeinsamen Training mit vielen Startern und Medaillengewinnern vom Messe-Cup. Nach einer abwechslungsreichen Erwärmung gab es in vielen Randori-Runden die Möglichkeit, sich mit dem einen oder anderen Gegner auszutesten. So eine Randori-Trainingseinheit bietet meist mehr Rückinfo und Lerneffekt als ein Wettkampf. Denn hier kann sich intensiv belastet werden. Nach gut 3 Stunden war jede Judojacke gut durchgeschwitzt und es ging wieder auf den Heimweg.
[dj]