Basis-Techniktraining in der Motor-Sporthalle

Über 50 Judoka aus verschiedenen Landesverbänden trafen sich am 1. November 2025 in der Motor-Sporthalle in Babelsberg, um gemeinsam Wurftechniken in geschlossenen Situationen zu üben.

Zu Gast war Sebastian Frey (7. Dan), DJB Kata-Referent und Mitglied der DJB Kata-Kommission, der den Teilnehmenden das Basis-Techniktraining auf sehr interessante Weise näherbrachte und auf die grundlegenden Prinzipien der Wurftechniken beim Judo einging. Unterstützt wurde er durch den Referenten für Breitensport des BJV, Michael Zapf. Auch der Vize-Präsident, Dirk Krüger (6. Dan) wohnte dieser Veranstaltung in der Motor-Sporthalle bei und begrüßte im Namen des BJV alle Teilnehmenden.

Babelsberger Teilnehmende waren Micha, Albrecht, Eleonora, Felina, Ronny, Daniel und Manuel. Alle verfolgen Ziele, denen sie durch das Techniktraining näherkommen wollen. Sie nutzten diesen Lehrgang sowohl als Weiterbildungs- als auch Graduierungsmaßnahme.

Form des Werfens

Die Nage-no-kata (Form des Werfens) wurde als erste Kata von Jigoro Kano im Kodokan entwickelt. Sie besteht aus fünfzehn repräsentativen Wurftechniken, jeweils drei aus jeder der fünf Wurfgruppen gemäß Kodokan, mit denen die unterschiedlichen Wurfprinzipien veranschaulicht werden:

  • Te-waza (Handtechniken),
  • Koshi-waza (Hüfttechniken),
  • Ashi-waza (Fuß- und Beintechniken),
  • Ma-sutemi-waza (Gerade Selbstfalltechniken) und
  • Yoko-sutemi-waza (Seitliche Selbstfalltechniken).

Alle Techniken werden sowohl links als auch rechts ausgeführt. Durch Üben dieser Kata werden die grundlegenden Formen des Gehens (Suri-ashi, Ayumi-ashi, Tsugi-ashi), der Körperhaltungen (Shisei, Shizentai und Jigotai) und das korrekte Fallen (Ukemi-waza) trainiert. Auch die Akzentuierung der einzelnen Wurfphasen (Kuzushi, Tsukuri, Kake) stellen einen wichtigen Übungsinhalt dar.

Dankeschön

Impressionen


Text: Manuel Gluske, Bild: Katja Gluske